Praxis für Neurochirurgie
Dr. med. Uwe Hassepaß

Spinalkanalverengung der Lendenwirbelsäule



    Wirbelkanal

Die Wirbelsäule ist keine starre Röhre, sondern durch Bandscheiben und Wirbelgelenke das bewegliche Grundgerüst unseres Körpers. In ihrem Zentrum -geschützt vom umgebenden Knochen und Bändern - verläuft das Rückenmark und ab dem ersten Lendenwirbel ein Bündel aus Nervenfasern (Cauda equina).


    Verengung = Spinalkanalstenose

Die Verengung des Wirbelkanals beginnt mit dem Verschleiß der Bandscheiben. Sie trocknen aus, werden flacher und verlieren ihre dämpfende Wirkung. Die Folge: Eine leichte Instabilität, die von Bändern und Gelenken aufgefangen werden muss. Sie verdicken unter der zusätzlichen Last und verschleißen vorzeitig (Arthrose). Der Wirbelkanal wächst langsam zu; Rückenmark und Nerven geraten unter Druck, die Schmerzen verstärken sich zunehmend.


    Krankheitszeichen

Erste Krankheitszeichen sind Rückenschmerz und ins Bein ausstrahlende Schmerzen bei längerem Stehen oder Gehen. Beim Sitzen und Liegen haben die Patienten meist nur leichte oder gar keine Beschwerden. Bei fortschreitender Stenose folgen taube Zehen und Lähmung der Beinmuskulatur (“Schlappfuß”). Durch Schonung, Vorbeugen des Oberkörpers oder Pausen beim Gehen (Claudicatio spinalis) versucht der Betroffene dem Schmerz auszuweichen.

Die Gehstrecke verkürzt sich allmählich, die Lebensqualität wird erheblich beeinträchtigt.


Notfall:

Bei Verlust der Kontrolle über Harnblase und Darm sofort zum Arzt!

 
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